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Geografie-Profil zur Stadtführung in Hamburg

Am Mittwoch, den 27.02.19, sind wir, die Eb, mit dem Zug nach Hamburg gefahren, um an einer etwas anderen Stadtführung teilzunehmen.

Als Erstes sind wir zur Elbphilharmonie gegangen und haben die wichtigsten Informationen zusammen mit der Stadtführerin besprochen. Wir persönlich finden es sehr schockierend, dass die Elbphilharmonie 10-mal so viel gekostet hat, wie ursprünglich geplant. Danach haben wir einen Teil der Hafencity besichtigt, wobei uns die moderne und sterile Architektur aufgefallen ist. Obwohl wir uns wegen der lauten Hafenarbeiten nicht richtig unterhalten konnten, hat uns die Hafencity insgesamt gut gefallen.

Dann sind wir zum Gängeviertel (Hamburg Mitte) gefahren und konnten uns kurze Zeit dort umsehen. Das Viertel ist von Kreativität, Gemeinschaft und Unabhängigkeit geprägt, was man auch sofort zu spüren bekommt. Wir selbst fanden es dort zwar interessant, können uns aber nicht vorstellen dort zu leben, da wir uns mit diesem Lebensstil nicht identifizieren können.

Anschließend haben wir den letzten Stadtteil, die Sternschanze (Karolinenviertel), besucht. Früher wollten hier, aufgrund der vielen Schlachtbetriebe, nicht so viele Menschen leben. Heutzutage zählt es jedoch zu den beliebtesten Wohnvierteln in ganz Hamburg. Die Beliebtheit kam vor allem durch die Nähe zur Innenstadt, die Vielfalt an Menschen, die dort leben, und die vielen kleinen Läden zustande.

Als Letztes waren wir auf der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, von der wir eine wunderschöne Aussicht über Hamburg hatten.  Abschließend können wir sagen, dass Hamburg eine sehr vielfältige Stadt ist, die mehr zu bieten hat als man denkt und somit immer einen Ausflug wert ist.

Elin, Lena, Marlena


Durch die Viertel von Hamburg - 
Eine Exkursion des Geo-Profils

Wir, die Eb, haben am Mittwoch den 27.2.2019 statt eines gewöhnlichen Fachtags eine Exkursion in Form einer Stadtführung durch einige Stadtteile von Hamburg gemacht.

Mit unserer Stadtführerin von der OpenSchool21 haben wir uns zu allererst in der Hafencity an der Elbphilharmonie getroffen. Sie hat uns etwas über den Bau der Elphi und die hohen Mietpreise in dem Viertel erzählt. Danach sind wir bei schönstem Frühlingswetter am Hafenbecken entlang gegangen und haben festgestellt, dass es in der Hafencity eigentlich ziemlich unbelebt ist. Dort sind wenig Menschen unterwegs, weil wegen der eher unattraktiven Lage am Hafen dort wenig Menschen wohnen. Der Hafen ist nämlich sehr laut und nachts auch sehr hell, sodass man immer irgendwie gestört wird. Auch wir haben das gespürt.

Von der teuersten U-Bahnstation Hamburgs aus sind wir dann ins Gängeviertel (Hamburg Mitte) gefahren. In den ruinenartigen/verfallenen Häusern haben vor allem Künstler ihre Ateliers eingerichtet und eine Gemeinschaft geschlossen, in der sich jeder hilft und die Menschen gegen zu hohe Mietpreise in dem doch eher kleinen Viertel kämpfen. Wir waren etwas schockiert über das Chaos, das dort herrschte, und die sogenannte Kunst an den Häuserwänden, weil alles doch sehr heruntergekommen war. Ein wenig nach dem Motto: „Ist das Kunst oder kann das weg?“ Doch das ist das, was diesen Stadtteil ausmacht, und worauf die Menschen dort stolz sind.

Als Letztes ging es am Millerntor vorbei ins Karolinenviertel. Dies war mal ein Schlachterviertel und eher unbeliebt zum Wohnen, aber jetzt leben dort viele Studenten und andere Menschen, die ein wenig aus der Masse hervorstechen. Aber vor allem junge Menschen, die für eine Gentrifizierung des Viertels sorgen (Gentrifizierung bedeutet, dass dort ein Wechsel der Generationen stattfindet, also alte Menschen wegziehen und junge hin).

In der Straße, in der wir waren, gab es viele kleine Ramsch- und Kleidungsläden, die teilweise etwas extravagant und außergewöhnlich waren, was für die verschiedenen Menschen dort spricht. Die Häuser sind alle sehr alt und die Mieten teuer, deshalb ist es schwierig, dort eine Wohnung zu finden, nicht zuletzt aufgrund der hohen Beliebtheit der Gegend.

Zum Schluss konnten wir noch einmal hinauf auf die Elphi und Hamburgs schönes Panorama bei sehr gutem Wetter genießen.

Insgesamt war unsere Exkursion sehr interessant und aufschlussreich, weil wir viele verschiedene Seiten von Hamburg gesehen haben, die nicht unbedingt das sind, was man mit Hamburg direkt verbindet. Es war also echt toll, mal eine andere Seite zu sehen. 

von Josefine, Maxine, Gloria und Josi





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