• Unsere Schule
    •   Sanierung

    Vorgeschichte

    - Eröffnung der Schule: 20.08.1973 (https://gam.schule/unsere-geschichte)

    - seit 2009 ist die Gemeinde Bad Schwartau Schulträger, schon damals war die Schule sanierungsbedürftig

    - kleinere anstehende Reparaturen sind erfolgt, die Grundsubstanz verfällt aber zusehends

    - die Schule hat zur Zeit 728 Schüler, davon rund 60% „Einpendler“ aus den Nachbargemeinden Stockelsdorf, Ratekau, Lübeck und Ahrensbök

    - die Nachbargemeinden zahlen einen Schullastenausgleich von gut 1200 Euro pro Kind/Jahr. Darin enthalten ist eine Investitionskostenpauschale von 325 Euro 

    - seit einem Jahrzehnt verzögert sich eine Sanierung, da die Stadt Bad Schwartau die veranschlagten Kosten scheut und ihr diese gesetzlich festgelegte Unterstützung der Nachbargemeinden nicht ausreicht

    - allmählich wird die Bausubstanz so marode, dass eine komplexe Kernsanierung oder ein Neubau notwendig werden

    Gründung der AG „Sanierung“

    - seit Sommer 2016 besteht die Arbeitsgruppe „Sanierung“

    - Ziel der AG ist, dem angestauten Unmut der Eltern über die permanente Verzögerung einer Sanierung Ausdruck zu verleihen und Schwung in die Sanierungspläne zu bringen. Daraus entstehen regelmäßige Besuche bei den Bildungsausschüssen und Stadtverordnetenversammlungen der Stadt Bad Schwartau, in der Hoffnung, außerdem Druck aufzubauen

    - es wird immer deutlicher, dass die Kommunikation zwischen der Stadt Bad Schwartau und den oben genannten Nachbargemeinden verbesserungswürdig ist. Erste Gespräche der AG mit der Bürgermeisterin in Stockelsdorf finden statt

    - die Stadt Bad Schwartau gibt eine Wirtschaftlichkeitsstudie zur Sanierung/dem Neubau des GaM in Auftrag, diese wird im März 2018 vorgelegt. Errechnete Kosten Sanierung: 26 Mio (4 Jahre Bauzeit), Neubau: 28 Mio (2,5 Jahre Bauzeit)

    - die AG nennt sich jetzt AG „Neubau“, da eine Kernsanierung im laufenden Schulbetrieb keine akzeptable Option darstellt

    Podiumsdiskussion

    - allein die Präsenz in den Ausschüssen bringt kein Fortkommen, weswegen die AG mittels einer Podiumsdiskussion mit Anwesenheit der Presse das Bewusstsein in der Öffentlichkeit zu erhöhen versucht. Die Diskussion findet am 6.6.2018 im Forum des GaM statt.

    LN-Artikel hierzu:

    o   http://www.ln-online.de/Lokales/Bad-Schwartau/Geschlossenheit-am-GaM-fuer-Neubau, 

    o   http://www.ln-online.de/Lokales/Bad-Schwartau/GaM-Neubau-oder-Sanierung-koennten-2023-fertig-sein)


    - ein Treffen der vier betroffenen Bürgermeister Mitte Juni 2018 bringt leider auch nicht den gewünschten gemeinsamen Lösungsansatz

    - seit Frühsommer 2018 wird die Funktionalausschreibung für Neubau und Sanierung des GaM von der Verwaltung Bad Schwartau vorbereitet

    - ohne Zuzahlungen der Nachbargemeinden kann und will Bad Schwartau nicht tätig werden. Die Verwaltung sucht nach Möglichkeiten, die Nachbargemeinden doch noch an den entstehenden Baukosten zu beteiligen

    - in Stockelsdorf formieren sich Pläne, ein eigenes Gymnasium zu bauen. Die AG wird versuchen, die Politiker der Kommunen zu gemeinsamen Gesprächen zu bewegen

    Runder Tisch 

    Bericht „Runder Tisch“, Runde 1 vom 30.08.2018

    Im GaM fand erstmals der „Runde Tisch“ statt. Eingeladen hatte die AG „Neubau“, als Gäste kamen Vertreter der Verwaltung der Stadt Bad Schwartau, der CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen sowie Schulleiterin Amira Yassine. Ziel der Veranstaltung war, bessere Transparenz bezüglich des Neubaus/der Sanierung zu erzielen und in einer kleinen Runde offen über GaM-Belange sprechen zu können, alle auf einen gemeinsamen Kenntnisstand zu bringen – und nicht zuletzt den Eltern/Lehrern/Schülern der AG die Möglichkeit zu bieten, offene Fragen stellen und diskutieren zu können.

    Es wurde nochmals verdeutlicht, dass aus Schulsicht eine Sanierung des GaM keine Option sein darf: Die Lärm- und Baubelastung würden den Unterricht über Jahre hinweg stark beeinträchtigen. Zudem würde eine Sanierung deutlich länger dauern als ein Neubau – und folglich das Schulleben auch entsprechend länger stören. Ganz zu schweigen von wahrscheinlichen Risiken wie z. B. Schadstoffen in der Luft bei Abrissarbeiten. Sinkende Schülerzahlen (Schulwechsel, um den Beeinträchtigungen zu entgehen und weniger Neuanmeldungen pro Jahrgang) und demzufolge der Abbau von Lehrerstellen wären die Folge. Auch Jahre nach Ende der Bauzeit hätte die Schule Probleme, den Ist-Stand wiederherzustellen.

    Außerdem böte ein saniertes Gebäude keine moderne, zeitgemäße Schule sondern bestenfalls einen Kompromiss: Die Bausubstanz bliebe alt, der Grundriss behielte den Charakter eines 70er Jahre Baus: mit zum Teil innenliegenden, fensterlosen Hörsälen.

    Für die erst im August 2019 anstehende Entscheidung Neubau oder Sanierung (bis dahin muss das Ausschreibungsverfahren all seine üblichen Phasen durchlaufen) darf nicht allein die Finanzierung maßgeblich sein. Wird nur darauf geachtet, bei welcher Variante die Kommune mehr Geld auf die Nachbargemeinden (Stockelsdorf, Ratekau und Ahrensbök) umlegen kann, gerät in Vergessenheit, dass die Schüler, Lehrer und Angestellten des GaM eine möglicherweise günstigere Sanierungsvariante über Jahre ertragen müssten.

    Um die Kosten umlegen zu können, erwägt die Verwaltung ein Unternehmen zu gründen, das (voraussichtlich nur für das GaM) Schulträger wird. Die Stadt Bad Schwartau mietet die Räume dann von diesem Unternehmen an. Aus diesem Verhältnis heraus wäre eine Kostenumlage an die umliegenden Gemeinden wahrscheinlich möglich. Es steht zu befürchten, dass sich hier noch weitere Zeitverzögerungen ergeben könnten. 

    So war es ein weiteres Ziel des „Runden Tisches“, die Fraktionen zu bitten, weiterhin auf kommunalpolitischer Ebene über die Grenzen der eigenen Gemeinde hinaus den Dialog innerhalb ihrer Partei zu suchen. Sich gegenseitig über Pläne und Sachstände zu informieren, Gerüchte aus der Welt zu schaffen und eine Annäherung anzustreben. Dieser Bitte wollen die Fraktionen nachkommen. Letztlich sollte das Ziel sein, dass die Gemeinden im Zusammenschluss die für Kinder und Lehrkräfte beste Lösung ermöglichen.

    Der „Runde Tisch“ geht Anfang Dezember in Runde 2, dort soll dann der Fortgang der Funktionalausschreibung von der Verwaltung dargelegt werden und die Politik wird von den aktuellen Gesprächen mit den Nachbargemeinden berichten. 

    AG Neubau

    Einen guten Einblick in den baulichen Zustand unserer Schule gibt das unten zur Verfügung gestellte Video, das Schülerinnen und Schüler anlässlich einer Podiumsdiskussion zum Thema Neubau oder Sanierung im Juni 2018 am GaM gedreht haben.


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