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SZ am GaM

Menschen, Bälle, Sensationen!

- Rückblick auf das Neujahrsturnier der SV (Klassen 5 bis 9) - 

Am Dienstag, dem 15.01.2019, fand am GaM das Neujahrsturnier statt - organisiert von der SV. Die Unterstufe spielte die ersten drei Unterrichtsstunden Völkerball. Darauf folgte die Mittelstufe von der 4. bis zur 7. Stunde mit Basketball. 

Die Stimmung war nicht zuletzt dank der eingespielten Musik ziemlich gut, denn dadurch wurde der Kampfgeist vieler Schüler erst richtig geweckt. Überall wurde angefeuert und mitgefiebert. In den Umkleidekabinen wurde über die eigenen und die Spiele der anderen diskutiert, gelacht und gelästert. Jeder noch so kleine Sieg wurde „gefeiert“ oder auch als unfair beschrieben (je nach Teamergebnis!). Aber alles in allem wurde eigentlich ziemlich fair gespielt.

Natürlich war man nach einem Sieg sehr stolz auf sein Team, auch wenn man gar nicht mitgespielt hatte. Und das Gewinnerteam der Mittelstufe hat, zur großen Freude der zweitplatzierten Mannschaft, seine Gummibärchen an diese weitergegeben. Alle haben laut geklatscht. 

Die Leckereien, die vorne am Eingang der Sporthalle verkauft wurden, kamen sehr gut an und ich hoffe und glaube, dass viel Geld gesammelt werden konnte. 

Schüler aus der Oberstufe konnten aufgrund von ansonsten fehlenden Schiedsrichtern nicht mitspielen - denn die meisten SV-Mitglieder sind in der Oberstufe und konnten nicht gleichzeitig pfeifen und Körbe werfen. Aber das Oberstufenturnier wird am 30.1.2019 nachgeholt!


(Ohne Furcht vor fliegenden Bällen berichtet Sarah Schubart, 7a)

31. Januar 2019

Londons geheimster Zirkel

„Lina muss durchgedreht sein - das denkt zumindest Tabby, als ihre Freundin auf einmal rätselhafte Botschaften auf Eisschirmchen findet. Sie glaubt tatsächlich, Tabby und sie werden an Londons Zirkelteilnehmen - einem geheimen Wettbewerb, zu dem nur schlausten Schüler Londons eingeladen sind.“ (Klappentext) 

In dem Buch geht es um einen Schulwettbewerb, an dem mehrere Schulen teilnehmen. Sie müssen dort bei jedem Treffen schwierige Fragen lösen. Jedoch muss immer mindestens eine Schule ausscheiden. Und das ist die Schule mit den wenigsten Punkten. Wenn Gleichstand ist, entscheiden die Veranstalter, wer fairer gespielt  hat, und der kommt dann weiter.

In dem Buch kommt außerdem ein Kompass vor, der später noch eine wichtige Rolle spielen wird. Tabby hat zunächst jedoch keine Ahnung, dass dieser Kompass  ihr in einer entscheidenden Situation sehr helfen wird…

Die Mädchen müssen viele Hindernisse überwinden, damit sie das Preisgeld bekommen, das Tabby unbedingt für ihren Bruder braucht, weil er Mist gebaut hat. Sie reisen für die Treffen  an verschiedene Orte Londons, wie zum Beispiel in die St. Paul‘s Cathedral. Sie lernen auch den Dichter Thomas Hardy und seine Gedichte kennen. 

Das Buch wurde von Babara Laban geschrieben und 2017 veröffentlicht. Das erste Buch von ihr („Im Zeichen des Mondfests“) erhielt 2012 den Goldenen Pickund ein Jahr später den Goldenen Bücherpiraten(das sind Buchpreise).

Das Buch kostet € 7,99 und kommt aus dem Verlag Chicken House. Es ist sehr interessant für Kinder im Alter von 11-13.  Falls ihr euch für das Buch interessiert, folgt der ISBN- Nummer: 9-781548-094652


 (Lena Catharina Löwenstrom und Veronika Gerts, 6d, haben sich begeistert durch London gelesen)

29.01.2019


Was ist an Fjällräven-Rucksäcken
eigentlich so toll?

Ob in Gelb, Grün, Rosa, Blau, Rot, …   .    Ob in Größe XS, S, L, … .  Ob für 60€, 80€, … . 

Also um es kurz zu fassen, es gibt sie in allen möglichen Farben, Größen  und Preisrichtungen. Aber was ist an denen eigentlich so toll? Einfach nur das Aussehen oder glaubt man das nur, weil ihn alle haben? Wie lange ist er schon im Trend und wo wird er gemacht? Wie wird er gemacht und was macht ihn so teuer? Hat der Name eine Bedeutung ? Was ist mit dem Stoff, er soll angeblich reißfest sein und wie viele wurden denn ungefähr schon gekauft ?  

Fangen wir mal an:

Woher kommt er denn ?

Die Idee kommt aus Schweden, aber hergestellt wird er in Vietnam (Asien). Aber nicht mit riesigen Maschinen wie bei den meisten Industrien, sondern mit Hilfe einer kleinen Nähmaschine, also quasi in Handarbeit. Und das in 32 Arbeitsschritten!  

Und was ist, wenn ein Knopf fehlt? Wird er dann weggeworfen? 

Natürlich nicht. Dann wird er nochmal neu bearbeitet. Und neu kontrolliert. Und das geht so lange, bis er wirklich fertig ist. Von dort aus wird er in die Läden in aller Welt verschickt.

Bedeutet der Name „Fjällräven“ eigentlich irgendwas ? 

Jeder Name hat eine Bedeutung. Also auch dieser.  Fjällräven bedeutet „Polarfuchs“ und „Kanken“ (so heißt das Rucksackmodell, um das es hier geht) bedeutet in etwa „etwas herumtragen“. 

Was ist mit dem Stoff ? Er soll ja angeblich reißfest sein, stimmt das ?

 Der Stoff kommt aus Japan und ist sehr selten. Er heißt übrigens  ,,Vi-Nai-Long F“, auf Deutsch übersetzt „Bärenkralle“. Das soll wohl herausstellen, dass er reißfest sein soll. Zumindest sagen die Hersteller von Fjällräven das. In einem Test wurde er an eine Felsenwand herangedrückt und daran hin und her gescheuert.  Und überraschenderweise hatte er keinen Riss! Der Test hat also bewiesen, dass der Rucksack robuster ist, als er aussieht.

Und was macht ihn so teuer ?

Dass diese Rucksäcke gar nicht so billig sind, wissen wir ja. Von mindestens 60€ bis hin zu 150€ reicht die Preisspanne.  Der Grund liegt nicht alleine darin, dass sie so hübsch oder retro sind, sondern weil: 

-jeder von Hand gemacht wird.

-ein sehr, sehr weiter Weg von hier nach Vietnam zurückzulegen ist.

-die Stoffe von guter Qualität sind.

Aber wenn ihr mal vergleicht, sind die kleinen wirklich viel teurer als die (normal) großen . Ich habe nämlich mal einen in XXS gesehen  (der war sehr, sehr, sehr klein!)  und der hat ganze 120€ gekostet. Und warum  ist er so viel teurer als die normalen? Um ehrlich zu sein, der ist einfach nur teurer, weil er klein ist. Dazu gibt es eigentlich nicht so viel zu sagen. 

Wie viele wurden ungefähr schon verkauft ?

Wie viele genau schon verkauft wurden, habe ich leider nicht herausgefunden. Aber was ich weiß ist , dass sie schon mehrere Millionen Mal verkauft wurden.

Wie lange sind  Fjällräven-Rucksäcke schon im Trend ? 

Ihr werdet es bestimmt zuerst gar nicht glauben (ich konnte es auch nicht),  aber die sind nicht nur seit einem Jahr, auch nicht zwei oder drei Jahren im Trend, sondern die sind seit genau DREIUNDDREIßIG JAHREN im Trend . (Hier nochmal als Zahl à33 ß) . Und das habe ich nicht gegoogelt, sondern das habe ich von Herrn Sagebiel. Er konnte es mir ganz genau sagen, weil, gerade als er in der Oberstufe (1985) war, kamen diese Rucksäcke in Mode.  Ich war sehr überrascht, denn 33 Jahre ist eine lange Zeit und ich dachte immer, sie wären erst vor ungefähr zwei bis drei Jahren erst herausgekommen. Aber was ich mich eher gefragt habe, war: ,,Hab ich was verpasst ???“ Denn ich hatte noch nie zuvor einen einzigen Menschen mit einem Fjällräven-Rucksack gesehen. 

Und warum haben ihn (fast) alle ?

Ich vermutete, weil ihn die meisten haben oder weil sie ihn cool finden. Ich habe einige mit einem solchen Rucksack gefragt und bekam diese Antworten:

-er ist schön schlicht / sehr hübsch .

-er ist cool. 

-er ist leicht zu tragen / leichter zu tragen als die Schulrucksäcke. 

-viele Variationen ( Farbe & Größe).

-er ist praktisch.

-es passt viel rein. 

-er ist sehr leicht. 

-das Logo ist sehr süß.

-er ist toll.

Ich war einerseits überrascht, weil ich z. B. immer dachte, dass da überhaupt nichts reinpasst. Aber anscheinend doch. Und ich dachte auch nicht, dass er so bequem ist. Auf jeden Fall kommen die Rucksäcke sehr  gut an!  

(Auf den Spuren des Fjällräven unterwegs war Marnie Johannesson, 6b) 

29.01.2019



Rückblick: Der Adventsbasar 2018 - gebrannte Mandeln, selbst gemachte Marmelade und vieles mehr.

Der Adventsbasar dieses Jahr war sehr abwechslungsreich. Es gab sogar einen Auftritt einer indonesischen Tanzgruppe in der Mensa. Bei dem letzten Tanz der Gruppe durften sogar ein paar Kinder aus der 6d mit tanzen. Das sah wahrscheinlich etwas komisch aus.

Aber es ist noch viel mehr in der gesamten Schule passiert. Es liefen z. B. Schüler herum, die Gelder für die Lehrerwetten eingesammelt haben. Unsere Lehrer-Schüler-Band „Hammond & Friends“ hatte auch einen Auftritt, bei dem sogar ein ehemaliges Mitglied der Band mitgesungen hat. Bei diesem Auftritt wurden einige Weihnachtslieder (sogar ein polnisches war dabei!), aber auch andere Songs gespielt.

Natürlich durften auch die Kunstwerkstatt und –ausstellung sowie das Weihnachtskonzert der 5c nicht fehlen. Es waren sehr schöne künstlerische Dinge ausgestellt und in der Kunstwerkstatt konnte man dann die eigenen Fähigkeiten im künstlerischen Bereich testen. Danach konnte man die Musik der 5c genießen.

Ins Gruselkabinett hat sich von uns niemand getraut, aber es wurde berichtet, dass es sehr gruselig war! Dann gab es noch einen Büchermarkt, der eine sehr kreative Werbung hatte, und auf gar keinen Fall zu vergessen das Wiener Café, das in der Mensa aufgebaut war. Dort sah man immer nur eine laaaaaaaaaaaaaaange Schlange von Menschen, die Kuchen wollten. Aber diese ganzen Kuchen sahen auch wirklich zum Anbeißen aus. 

Und was sagen beteiligte Schüler zum Adventsbasar? Hören wir doch mal rein:  

„Beim Adventsbasar fällt auf den ersten Blick auf, dass unglaublich viele Stände aufgebaut sind. Meine Klasse hat für ihre Aktion sowohl den Klassenraum 114 und als auch den Raum 106 benutzt. In Raum 114 haben wir gebastelte Sachen verkauft und Tische mit Keksen und Trinken aufgebaut, an denen man Platz nehmen konnte, um sich etwas auszuruhen. In Raum 106 hatten wir einen Basteltisch, an dem man selber Bastelsets machen konnte. 

Insgesamt war überall sehr viel Trubel und es wurde sehr viel Schönes verkauft. In der ganzen Schule waren viele bunte Stände, an denen z.B. auch Waffeln, Kekse, Bücher, Sterne, Trinken, Essen und noch ganz viele andere Sachen verkauft wurden. Am Anfang wurde im Forum auch gesungen.“ 

Was passiert eigentlich mit unserem eingenommenen Geld?

Kinderheim „Stern der Hoffnung“

Das Kinderheim „Stern der Hoffnung“ liegt in Rumänien. Einen Teil des Geldes spendet das GaM dorthin. Das Kinderheim wird nur durch Spenden finanziert, doch trotzdem leben dort über 29 Kinder.                                                                        

Im Rahmen einer Notversorgung hilft das Kinderheim aber teilweise auch bedürftigen Familien.  

Da Rumänien ein sehr armes Land ist und wenig Arbeitsplätze hat, arbeiten viele Eltern im Ausland und geben ihre Kinder ins Kinderheim. Die fünf Mitarbeiterinnen tun, was sie können, damit es den Kindern gut geht, müssen aber auch Büroarbeit leisten. Die Kinder fühlen sich, laut Aussage eines Mädchens (in einem Brief), wohl. Sie verstehen sich wie Geschwister. 

An Weihnachten ist es in Rumänien Tradition, dass man mit der Familie zusammenkommt, doch das ist dort leider nicht möglich. Allerdings ist das Kinderheim für manche schon fast wie ein Zuhause und die Mitarbeiterinnen und anderen Kinder wie die eigene Familie. Die Kinder sind den Spendern und Spenderinnen sehr dankbar. Jede noch so kleine Spende hilft. Zum Beispiel: Bettwäsche, Betten, Matratzen, Verbandszeug, Hygieneartikel,…

Auch der achtjährige Ruzalin benötigt Geld. Er ist an Krebs erkrankt. Verschiedene Chemotherapien wurden bereits abgebrochen, weil seiner Familie einfach das Geld fehlt.

Das Kinderhaus „La Tutuni“

Das Kinderhaus „La Tutuni“ liegt in einer Stadt namens Tutunichapa in „El Salvador“ (Südamerika). In der Gegend gibt es viel Kriminalität. Die Kinder können dort hinkommen und sie lernen z. B. Lesen, Schreiben und Malen, aber auch ganz alltägliche Dinge wie z. B. Zähneputzen! Sie lernen jedoch auch, respektvoll miteinander umzugehen; das ist dort leider nicht selbstverständlich. Viele Gangs bedrohen und bestehlen die Menschen.  Aber im „La Tutuni“ sind die Kinder sicher vor Gewalt und Kriminalität.

Villa Wir e.V., Bad Schwartau

Ein weiterer Teil des Geldes bleibt hier in Bad Schwartau und unterstützt ein Wohnprojekt für Menschen mit Handicap, um ihnen ein weitgehend selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen.

Insgesamt sind ca. 6.500 Euro zusammengekommen; wir finden, das ist eine beeindruckende Summe, die die Schulgemeinschaft am GaM da zusammenbekommen hat und die jetzt an die oben beschriebenen Projekte verteilt werden kann. Der Adventsbasar hat seine Aufgabe also wieder einmal erfüllt: Mit vielen gelungenen Aktionen, leckerem Essen und Trinken und tollen Basteleien Gutes tun!

(Für uns im adventlichen Trubel waren Sarah Schubart, 7d, Lena Catharina Löwenstrom, 6d, und Amelie Eggert, 5a)

15. Januar 2019



Bonjour Ploemeur!

Am 18.9.2018 ging es für 21 Schüler und Schülerinnen des GaM, zwei Lehrkräfte und mich nach Ploemeur in der Bretagne – Frankreich!!!! Das Programm stand vorher schon fest: Außer Surfen und Boulen würden wir uns einen U-Bootbunker, Carnac, einen weiteren Bunker und natürlich die Schule der Austauschpartner angucken. Außerdem würde eine Tanzstunde auf uns warten, bei der wir einen traditionellen Tanz erlernen sollten. Und natürlich würden wir an einem Tag am Unterricht der Schüler des Collège Jean Paul II teilnehmen! 

Jetzt aber mitten hinein in den Austausch! Nach einer langen und anstrengenden Busfahrt wurden in Ploemeur am Schulgebäude alle Schüler in ihre Gastfamilien verteilt. Am nächsten Morgen stand das Treffen in der Schule an, um dann nach Vannes zu fahren und die Stadt zu besichtigen. Unter anderem die Kathedrale Saint-Pierre, die größte der Bretagne! Außerdem haben wir die Maskottchen von Vannes gesehen: zwei freundliche Gestalten (ein Herr und eine Dame) aus Stein an der Mauerecke eines Hauses. 

Am selben Tag haben wir uns Carnac angeschaut. Berühmt sind hier die Megalithfelder: kilometerlange Reihen großer und schwerer Granitblöcke, die wahrscheinlich irgendeinem religiösen Zweck dienten.

Am Abend ging es dann wieder zurück in die Gastfamilien. Hier tauchten wir alle wieder – jeder für sich – in die französische Kultur ein. Und erlebten auch schon mal einen Kulturschock, wenn wir merkten, dass ein Jahr Französischunterricht für eine Unterhaltung ganz schön wenig ist…

Am nächsten Tag ging es von der Schule aus an einen nahen Strand: zum Surfen! Ein tolles, wenn auch sehr kaltes Erlebnis - trotz der Neoprenanzüge, die wir dort bekommen haben. Danach gab es Mittagessen in der Schulkantine. Nach dem Essen spielten wir noch eine Runde Boule und schon stand das Wochenende an. Zwei volle Tage in der Familie. Die meisten Gastfamilien haben Ausflüge oder ähnliches mit uns geplant. Ich für meinen Teil würde sagen, dass das die anstrengendste Zeit war, weil wir eigentlich nur französisch gehört und gesprochen haben. 

Für Montag stand ein Ausflug in die Stadt (Ploemeur) auf dem Programm. Dort haben wir eine kleine Rallye gemacht. Nach der Rallye wurde dann ein traditionell bretonischer Kuchen gebacken: der Kouign Amann. Ein ziemlich süßer, ziemlich klebriger Klumpen, der zum Glück aber außerdem ziemlich lecker schmeckt!

Danach sind wir dann nach einem weiteren Essen in der Schulkantine mit in den Unterricht einiger französischer Schüler und Schülerinnen gegangen. Anschließend ging es wieder zurück in unsere Gastfamilien. 

Am Mittwochmorgen nach dem Frühstück sind wir dann wie immer mit unseren Austauschpartnern in die Schule gekommen, diesmal, um dann nach Raguénès aufzubrechen. Dort haben wir wieder die Stadt besichtigt. Nach einem Picknick sind wir schließlich nach Pont-Aven gefahren und haben das Kunstmuseum besichtigt.

Wie üblich kehrten wir dann zurück zur Schule, von wo aus wir mit unseren Austauschpartnern wieder in deren Häuser gefahren bzw. gegangen sind. 

Am Mittwochmorgen führte uns die Reise nach Quimperlé, um Seife herzustellen. Davor allerdings haben wir uns eine Art kleines Museum über Gerüche angeguckt (auf dem gleichen Gelände). Pünktlich zum Schulschluss der Schüler des Collège Jean Paul ll, dem einzigen Tag, an dem sie mal mittags und nicht erst um 16:30 Uhr Schulschluss haben (!), kamen wir zurück und haben dann den restlichen Nachmittag (ab ca. 13:00 Uhr) wieder in den Gastfamilien verbracht. 

Donnerstagmorgen war dann zum letzten Mal Treffen an der Schule. Wir haben noch einen U-Bootbunker in Lorient besucht und nach einem weiteren Essen in der Kantine hatte die eine Hälfte unserer Gruppe „Tanzstunde“, während die andere den Schulbunker besichtigt hat. Die „Tanzstunde“ wurde von zwei Frauen geleitet, die versuchten, uns bretonische Tänze beizubringen. Zwei Herren haben für uns dazu gesungen. Hier stellte sich Herr Kalscheuer als Naturtalent heraus, oder wie er selbst es sagte: „Das liegt mir!“ ;=)

Der Bunker befand sich direkt unter der Schule und stammt noch aus dem 2. Weltkrieg - und zwar wurde er von den Deutschen angelegt. Offenbar war hier eine Art Meldezentrale. 

Am 28.9.2018 um 17:00 Uhr hieß es dann Abschied nehmen. Nach einigen Tränen und einer erneut langen und anstrengenden 20-stündigen Fahrt waren wir dann wieder in Deutschland. Ich muss ehrlich sagen, dass ich ziemlich froh war, meine eigene Sprache überall zu hören und wieder bei meinen Freunden und meiner Familie zu sein. 

Aber es war eine schöne Zeit: Vielen Dank hier an die Busfahrer und Lehrkräfte, die uns den tollen und lehrreichen „Ausflug“ erst ermöglicht haben!!

(Sarah Schubart, 7d, erlebte eine anstrengende, aber spannende Zeit in Ploemeur, Frankreich)

15. Januar 2019

Trier-Fahrt 2018

Spät, aber der Artikel über die Trier-Fahrt kommt. In der letzten Woche vor den Herbstferien, von Dienstag, dem 25.9., bis Freitag, dem 28.9, waren 25 Schüler und Schülerinnen der Lateinkurse des siebten und achten Schuljahres mit Frau Dr. Pohla und Frau Drewitz in Trier.

Es war auf jeden Fall eine tolle Zeit, auch wenn wir ziemlich viel laufen mussten. Den ersten Tag haben wir fast die ganze Zeit in den verschiedenen Zügen nach Trier verbracht. Zwar konnten wir abends noch zur Römerbrücke gehen, aber viel mehr haben wir nicht gemacht. Dafür waren die anderen Tage sehr vollgestopft. 

Am zweiten Tag sind wir morgens gleich losgegangen, um uns nach kurzer Pause bei dem alten Stadttor Porta Nigra mit einer Führerin wieder auf den Weg zu einer dreistündigen Stadtführung zu machen. Das hat sich für uns alle lang angehört, aber letztendlich haben wir wirklich viel gesehen, zum Beispiel die alten Kaiserthermen, die nie zu Ende gebaut wurden. Wir sind durch die Gänge gegangen, die die Therme untertunnelten. Das war aber nur eine Sehenswürdigkeit der langen Stadtführung: Am Ende waren wir auch noch beim Amphitheater, wo wir uns den Keller angeguckt haben, dann konnten wir in Gruppen ins Zentrum und Essen holen oder in den Geschäften stöbern. Nachdem wir uns noch kurz die Reste der Barbara-Thermen angeschaut hatten, gingen wir auch wieder zurück zur Jugendherberge. 

Allein schon um von unserer Jugendherberge ins Zentrum zu kommen, haben wir jedes Mal eine halbe Stunde gebraucht, und die mussten wir noch am Abend wieder zurück, um eine Erlebnisführung im Dunkeln in der Porta Nigra zu machen. Und es war wirklich sehr lustig. Wir mussten mit imaginären Steinen nach den Feinden werfen oder irgendwas aus den Fenstern brüllen. Es war sehr lustig, da auch alle anderen Leute zu uns geguckt haben.

Am zweiten Tag mussten wir nicht ganz so viel laufen. An dem Tag sind wir ins Museum gegangen, über die alten Römer, logisch, und haben eine original nachgebaute römische Villa besucht. Du konntest die einzelnen Teile der Thermen, die Küche oder den Ruheraum genau anschauen. Und wir haben uns ein bekanntes Mosaik angeschaut; leider lief der erläuternde Film in diesem Augenblick nur auf Englisch.  Das Mosaik ist eines der größten Mosaiken, die hier gefunden wurden. 

Abends dann mussten wir auch schon wieder unsere Sachen zusammenpacken, denn am Freitag, also am nächsten Tag, mussten wir auch schon morgens wieder zum Bahnhof. Dann sind wir wieder zurückgefahren und als wir am Freitag gegen sechs Uhr am Bahnhof in Lübeck ankamen, war die Trier-Fahrt leider auch schon wieder zu Ende. Ich kann allen, die Latein als zweite oder dritte Fremdsprache gewählt haben, diese Fahrt empfehlen. Vielleicht hört es sich jetzt ziemlich krass an, wie viel wir gelaufen sind, aber es war sehr toll, lustig und hat einfach Spaß gemacht.

(Auf den Spuren der Römer unterwegs war Annalena Riccius, 8b)

15. Januar 2019

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Schülerinnen und Schüler des GaM stehen bei herrlichem Spätsommerwetter auf dem Sportplatz und halten verschiedenfarbige Papierschilder in die Höhe. So entsteht ein beeindruckender Regenbogen – aber was ist der Hintergrund dieser Aktion?

Das Projekt „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ wurde am GaM vor drei Jahren gestartet, als die damalige Schülersprecherin Katharina Steinger dieses Projekt von einem Workshop mitbrachte. Noch im selben Jahr wurde dann damit begonnen, die Unterschriften zu sammeln und das Ziel der benötigten 70% der Schülerschaft wurde sogar noch übertroffen. Danach wurde erfolgreich nach Paten gesucht, denn Arne Kutsche, Pastor der Kirchengemeinde Rensefeld, und Dr. Uwe Brinkmann, Bürgermeister der Stadt Bad Schwartau, erklärten sich bereit, das Amt zu übernehmen. 

Danach lag das Projekt leider erstmal auf Eis, das Interesse der Schülerschaft blieb trotzdem bestehen. Wieder aufgenommen wurde das Projekt mit dem Beginn der Amtszeit der jetzigen Schülersprecherin Jeva Timmermann. Der Antrag wurde losgeschickt und bald darauf die Schule als titelwürdig anerkannt.

Und um das zu feiern, versammelte sich die gesamte Lehrer- und Schülerschaft mit einigen Elternvertretern am 11. September um 11 Uhr auf dem Sportplatz. Aufgelockert durch Live-Musik der Schüler-Lehrerband „Hammond & Friends“ gab es mehrere Redebeiträge: Es sprachen die beiden Paten des Projekts, Axel Michaelis als Regional-Koordinator von Courage e. V. sowie Lukas Fahrenbruch für die Schülervertretung, wobei auch mehrmals die jüngsten Ereignisse in Chemnitz angesprochen wurden. Unsere Direktorin Amira Yassine betonte in ihrer Rede, dass gerade solche Ereignisse als Ansporn gelten sollten, sich für Initiativen wie diese einzusetzen. Am GaM sei dieses Engagement jedoch normal, sie habe die Schule nicht anders kennen gelernt. 

Das wohl berühmteste Beispiel dafür ereignete sich vor zweieinhalb Jahren, als ein Schüler aus Albanien das Gymnasium besuchte. Als damals bekannt wurde, dass er vor dem Abitur gehen sollte, begann der Jahrgang, Unterschriften zu sammeln, der Landrat und Bürgermeister wurden eingeschaltet und es wurde nach Familien gesucht, die ihn aufnehmen würden, um diesem Jungen einen Schulabschluss in Deutschland zu gewährleisten, da er als Teil der Gemeinschaft betrachtet wurde. Traurigerweise durfte er die Schule hier trotz allem nicht beenden.

Am Ende der Veranstaltung überreichte Axel Michaelis schließlich die Urkunde mit dem Titel und eine Plakette, die bald den Eingang des Gymnasiums zieren soll, womit das Projekt nun offiziell gestartet wurde. Um den Titel zu behalten, muss einmal im Jahr eine Veranstaltung unter dem Thema „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ organisiert werden. 

Das erste dieser Projekte wurde gleich im Rahmen der Feier durchgeführt: Die Schüler des GaM stellten sich zu einem Regenbogen auf, um die Vielfalt und Individualität unserer Schule zum Ausdruck zu bringen.

21. September 2018, Text: Alina Petruck, Q2 b, Fotos: Jacob Manns

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