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BubbleGaM

Spannung und Nervenkitzel garantiert:
Der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen hat einen Sieger!

Kiwanis Schulmusik-Festival 2019:
Ehrliche Musik -
handgemacht!

Am 08.11 war es wieder so weit. Das GaM öffnete seine Türen für das von Kiwanis organisierte Schulmusik-Festival. Kiwanis engagiert sich weltweit für das Wohl der Kinder und die Gemeinschaft. Das Schulmusik-Festival gibt es mittlerweile schon seit acht Jahren und es findet immer in Bad Schwartau und Umgebung statt. Mit dem eingenommenen Geld werden Musikprojekte und der Musikunterricht an den beteiligten Schulen gefördert.

Aber nun zum Festival selbst! Am 8.11 traten sieben fantastische Schulbands und –orchester aus fünf verschiedenen Schulen auf. Für unsere Schule, das GaM, waren die Klasse 6c sowie unsere Schulband „Hammond & Friends“ am Start. Beiden Ensembles gelang jeweils ein toller Auftritt und sie begeisterten das Publikum. 

Insgesamt haben über 300 Gäste diese Show mit viel Spaß genossen. Zwischendurch gab es eine 20 -minütige Pause, in der das Musikprofil, die Q2.b, Getränke und Kuchen verkaufte, um sich seine Abschlussfahrt finanzieren zu können. Moderiert wurde die Veranstaltung von dem NDR-Moderator Christian Schewe. Diesmal gab es zum ersten Mal auch junge Talente aus den dritten und vierten Klassen aus Ahrensbök, die ihr Können unter Beweis gestellt haben. Nachdem alle sieben Musikgruppen wirklich grandiose Auftritte absolviert hatten, wurde jede nacheinander nochmal auf die Bühne geholt und bekam eine Urkunde sowie einen Geldpreis in Höhe von 250 Euro als Dank für die Teilnahme überreicht. 

Zum Abschluss des Festivals wurde es emotional: Julia, die Sängerin von „Hammond & Friends, stimmte „We are the World“ an, und im Refrain sangen dann alle anderen Musiker und das gesamte Publikum mit!

Das Schulmusik-Festival war wieder einmal sehr gut gelungen und es hat außerordentlich viel Spaß gemacht, sich die verschiedenen Bands anzuhören. Wer nächstes Mal mit dabei sein möchte, sollte am zweiten Freitag im November 2020 zur Cesar-Klein-Schule in Ratekau kommen - Karten gibt es dann im Vorverkauf. Es werden aus Bad Schwartau wieder das Gymnasium am Mühlenberg, das Leibniz-Gymnasium und die Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule mit ihren Schulbands auftreten.

(16.11.2019, Chiara Böttcher, 9d, hat nicht nur bei „Hammond & Friends“ mitgemischt, sondern auch den anderen Musikerinnen und Musikern begeistert zugehört)

Genau hinhören:
Der „Pulse of Europe“ schlägt noch!

Am 9. Mai ist Europatag der Europäischen Union, am 26. Mai ist Europawahl, bei der die Abgeordneten des Europäischen Parlaments bestimmt werden. Großbritannien zeigt mit dem chaotischen Versuch des Austritts aus der EU (dem Brexit), dass das Wir-Gefühl Europas wackelt. Es gibt aber einige Organisationen, die sich bemühen, Menschen aufzurufen an einem gemeinsamen Europa mitzuwirken.

„Pulse of Europe“ (Europas Puls) ist eine unabhängige Bürgerinitiative, die 2016 in Frankfurt  gegründet wurde. Seit dem 7. April 2017 ist Pulse of Europe ein eingetragener Verein. Der Grundgedanke der Initiative ist, dass die Menschen nicht jammern sollen, sondern sich aktiv stark machen: für ein vereintes Europa. 

Ich interviewe Dr. Cordelia Schulz, Offenburg, Mitglied bei „Pulse of Europe“:  

Frage: Wann bist du Mitglied geworden?

Antwort: Ich bin seit März 2017 im Orga-Team „Pulse of Europe“ (PoE) Offenburg aktiv, seit Ende letzten Jahres bin ich zusammen mit meiner Freundin Ulrike Finger die Organisatorin von PoE Offenburg

Frage: Wer oder was hat dich auf die Idee gebracht, dich bei PoE zu engagieren?

Antwort: Die Offenburger Theaterpädagogin Annette Müller hat im Februar 2017 den Stein ins Rollen gebracht, mir ist sofort klar gewesen, dass mein europäisches Herz für diese Sache schlägt und ich dabei sein muss.

Frage: Was ist euch am wichtigsten und warum?

Antwort: Uns ist es wichtig, jeden einzelnen anzusprechen – Bürger genauso wie Politiker – damit die nötige Kraft und Energie in das europäische Projekt fließen kann. Europa steht für Frieden, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. In einer guten Europa-Demokratie muss jeder Verantwortung übernehmen, sich gut informieren und dazu beitragen, eine gemeinsame europäische Zukunft aufzubauen. Die EU bzw. Europa sind noch lange nicht „fertig“, aber wir können uns glücklich schätzen, in einem jungen Europa leben zu dürfen und sollten dazu beitragen, es zu stärken und zu verbessern!

Frage: Was ist dein persönliches Ziel?

Antwort: Ich wünsche mir, dass auch meine vier Söhne in Frieden, im Einklang mit unseren europäischen Grundwerten und frei von innereuropäischen Grenzen leben dürfen. Daher sehe ich es als meine Aufgabe, den Focus auf Europa zu lenken und dazu anzuregen, sich IM GUTEN mit dem Thema zu beschäftigen. Es ist wichtig, nicht nur gegen etwas zu sein, sondern aktiv FÜR etwas einzutreten. Und ganz speziell für den 26. Mai wünsche ich mir eine hohe Wahlbeteiligung vor allem von jungen Menschen, die FÜR Europa wählen. Damit die Chancen dafür besser stehen, haben wir in Offenburg den „Maikalender“ geplant  – wir werden jeden Tag auf den Straßen Offenburgs hör- und sichtbar werden, damit am 26. Mai 2019 keiner vergisst, wählen zu gehen!

Frage: Trefft ihr euch regelmäßig und, wenn ja, wo?

Antwort: Wir treffen uns ca. zweimal im Monat in einer Lokalität in Offenburg: Freigeist, Am Marktplatz 13, Offenburg

Frage: Kann einfach jeder mitmachen oder nur Erwachsene?

Antwort: Jeder kann mitmachen.

Frage: Kannst du sagen, wie viele ihr seid?

Antwort: Im Orga-Team sind wir ca. sechs, bei Aktionen kommen manchmal noch weitere Helfer dazu.

Frage: Was macht dir am meisten Spaß?

Antwort: Die Kontakte mit positiven, offenen Menschen auch aus anderen Regionen und Nationen.

Frage: Könnt ihr bereits Veränderungen wahrnehmen?

Antwort: Ja, vielen Menschen ist klar geworden, dass der Spruch „es wird schon alles gut“ nur zusammen mit entschiedenem Handeln Sinn macht.

Frage: Was war deiner Meinung nach das Beste, was ihr bisher erreicht habt?

Antwort: Das Bewusstsein zu wecken, dass wir für unsere demokratischen Grundwerte eintreten müssen – und dass wir sie in der heutigen Welt nur in und mit Europa erhalten werden. PoE hat aktuell drei „Mottos“:

Frieden ist kein Naturgesetz

Zusammenhalt kann man nicht online kaufen

Freiheit wächst nicht auf Bäumen

Wenn du möchtest, kann ich Euch gerne Material dazu schicken.

Frage: Hast du schon ein paar Personen überzeugt mitzumachen?

Antwort: Ja

Frage: Was sagst du zu Kritik euch gegenüber?

Antwort: Wenn ich sie berechtigt finde, versuche ich, die Kritikpunkte zu verbessern, wenn nicht, lasse ich sie einfach so stehen. 

Vielleicht sollten wir mit unseren Familien ebenfalls aktiv an einem vereinten Europa mitarbeiten?!? Erinnert eure Eltern daran, dass sie wählen sollen; damit der Puls Europas nicht aufhört zu schlagen! 

Ihr könnt euch unter„Pulse of Europe - For the future of Europe“ oder unter  „Deine Spende hilft - Pulse of Europe“ informieren. 


Ein nicht alltägliches Hobby:
Voltigieren

Voltigieren? Was ist das eigentlich? Was macht man da? 

Viele kennen diese Sportart gar nicht, obwohl sie schon aus der Ritterzeit kommt. Immer noch keine Idee? Dann erkläre ich euch diese Sportart mal …

Voltigieren ist sozusagen Turnen auf dem Pferd. Man turnt allerdings nicht mit Sattel und Trense, sondern mit Pad und Gurt. Beim Voltigieren gibt es, wie in fast allen Sportarten auch, unterschiedliche Leistungsklassen. Die unterste Leistungsklasse ist G, in der noch alles im Schritt geturnt wird. Dann kommt F. Dort wird bereits der erste Teil der Plicht im Galopp geturnt. Dann kommt E2 bzw. E. In dieser Leistungsklasse wird die gesamte Plicht im Galopp geturnt. Ab A wird dann auch die Kür im Galopp geturnt. Nach A kommen noch die drei schwersten Leistungsklassen. L, M und S. 

Nun erkläre ich, was überhaupt „Pflicht“, „Kür“ und alles andere bedeuten.

Die Pflicht

Die Pflicht ändert sich von Leistungsklasse zu Leistungsklasse und wird immer schwerer. Ich kann euch leider nur die E-Pflicht erklären. Die Pflicht beginnt mit einem „geschmissenen Trabaufgang“; das bedeutet, dass der Trainer oder Helfer beim Aufgang, den Voltigierer stützt oder sogar, wie in der G-Klasse, fast komplett aufs Pferd trägt - auf jeden Fall ist es bei uns so. Dann wird das Pferd mit einer Peitsche angetrieben (nicht geschlagen!!!!!!!!!!!), damit es galoppiert. Nun beginnt der Pferdeteil. Alles beginnt mit dem Grundsitz. Dabei sitzt man ganz normal auf dem Pferd und streckt die Arme auf Augenhöhe aus. Dann folgt die Fahne: Dabei macht man eine Bank vorwärts und streckt das Bein nach hinten aus. Eine Bank ist eine Übung, bei der man kniet und die Hände an den Griffen lässt. Dabei muss der Rücken waagerecht und gerade sein. Man muss dabei darauf achten, dass man die Hüfte eindreht und nicht mit dem Bein wackelt. Im Anschluss folgen noch Stütz und Knien, was ich wohl nicht erklären muss.

Die Kür

Die Kür ist der kreative Teil. Dort kann man zeigen, was man so turnen kann. Es gibt in der Kür aber auch Übungen, die vorgeschrieben sind. Zum Beispiel der Schulterstand oder das gehaltene Rückwärtsstehen. Die Kür kann man aber zum größten Teil selbst bestimmen. Es kommt außerdem jeder in der Gruppe mindestens einmal aufs Pferd, denn Voltigieren ist ein Mannschaftssport.

Die Musik

Die Musik ist sehr wichtig, denn man benötigt sie für sehr viele Dinge: für Ausdruck, Pflicht, Kür und Einlaufen. Die Einlaufmusik ist meistens mit sehr viel Beat, auf den die Schritte angepasst sind. Die Kür- und Pflichtmusiken sind eher klassisch.

Das Grüßen

Nach dem ersten Teil des Einlaufens stellen sich alle nebeneinander und senken gleichzeitig den Kopf. Es gibt viele unterschiedliche Arten zu grüßen, z. B. die Verbeugung.

Das Pferd

Das Pferd ist wohl der wichtigste Bestandteil einer Voltigier-Gruppe. Es muss speziell ausgebildet werden und einen einigermaßen kräftigen Körperbau haben, denn auch Voltigierer wiegen nicht unbedingt nur 20kg. Um das Pferd nicht zu verletzen, ist sehr wichtig, dass man weich turnt und dem Pferd nicht in den Rücken plumpst. 

Das Aufwärmen

Das Aufwärmen ist sehr wichtig, bevor man anfängt zu turnen. Es gibt verschiedene Varianten sich aufzuwärmen. Meine Gruppe läuft meistens ein paar Runden und dann gehen wir an die Koordinationsleiter. Danach folgt das Dehnen. Ich werde jetzt nicht die Übungen aufzählen, da es sehr viele Namen für die Übungen gibt. Wenn man sich vor dem Turnen nicht dehnt bzw. aufwärmt, kann es passieren, dass ein Muskel anreißt oder etwas anderes Schlimmes passiert. 

Die Kleidung

Zum Voltigieren sollte man sich eher für anliegende Kleidung entscheiden. Auch Kapuzenpullis sind unpraktisch, da man sich leicht damit verfangen kann. Zum Putzen des Pferdes zieht man möglichst feste Schuhe an, denn wenn das Pferd mal einen Schritt macht und dann auf deinen Fuß tritt, kann das ganz schön weh tun! Zum Turnen tragen wir Schläppchen, denn darin kann man sich einfach besser bewegen. Auf einem Turnier tragen alle aus der Gruppe denselben Anzug. Diese Anzüge sind nicht mit Blazer und so, sondern eher wie eine Wurstpelle. Die Anzüge sind meistens bunt oder kreativ verziert. 

Ich hoffe, ich konnte euch diesen Sport etwas näherbringen und vielleicht haben ja einige Interesse daran gefunden.

(Lena Catharina Löwenstrom, 6d, über ihr Hobby voller Bewegung)



Sushi im Burger – gibt’s nicht?
Gibt’s doch!

„Arsién Sushi Art“ ist ein Restaurant in Lübeck an der Mühlenbrücke 1a, der Besitzer ist Arsen Arthur Agadschanjan und war mein alter Busfahrer. Als Busfahrer hat man ihn geliebt, er war mega. Sein Restaurant ist schon nach kurzer Zeit total bekannt geworden. Der Sushi-Burger ist dort das beliebteste Gericht und das, was sein Restaurant zum Laufen brachte. Die Idee hat er von seinem Bruder, der in London sowas mal probiert und ihm davon erzählt hat. Schon bald gab es den Burger auch in Deutschland bei „Arsién Sushi Art“. 

Am 17.09.2018 kam auch noch eine Sushi Pizza raus, die ich aber noch nicht probiert habe. Am 01.09.2018 wurde das Restaurant ein Jahr alt, gefeiert wurde im 60er-Jahre-Style und ich war eingeladen, konnte aber leider nicht kommen.

Es schmeckt alles super lecker dort. Ich kann einen Besuch dort nur empfehlen, egal ob zum ersten Mal oder als regelmäßiger Sushi-Esser. Auch wenn ihr euch bisher nicht für Sushi begeistern konntet; nachdem ihr bei „Arsién Sushi Art“ was gegessen habt, liebt ihr Sushi über alles, so war das zumindest bei mir! 

(Veronika Gerts, 6d, tauscht ihr Fischbrötchen immer öfter gegen Sushi-Burger!)

Neubau?! Jetzt sofort?!

Was wäre, oder besser gesagt, wie wäre es, wenn JETZT SOFORT die Schule neu gebaut würde? Wie wäre es, wenn man morgen in die Schule käme und die Schule bereits abgerissen wäre und etwas weiter entfernt einige Container ständen?  Und wie wäre es, wenn man seinen Unterricht dann in einem dieser Container hätte? Oder sogar sein Abi darin machen würde?

Das sind so Fragen, die uns unmöglich erscheinen. Aber wer weiß, vielleicht wird das, was uns unmöglich erscheint, ja doch wahr…

(Das hier ist eine Art Geschichte, wie das Schulleben wäre, wenn die Schule sofort abgerissen würde. Ich habe da zwei Theorien. VIEL Spaß!) 

Der Tag des Abrisses

1. An einem ganz normalen Tag in der Schule wird dir, nichts ahnender Schüler, erzählt, dass später die Schule abgerissen wird, Container hingestellt werden und der Unterricht ganz normal abläuft, nur manchmal mit etwas mehr Krach, und nach Schulschluss wird ein Fahrzeug inklusive Abrissbirne kommen und die Schule niederreißen.

2. Der Tag verläuft ganz normal, bis du später rausgehst und ein großes Fahrzeug siehst, auf dem eine riesige Abrissbirne zu sehen ist. Du bist ziemlich verwirrt. Schon bevor du dich fragen kannst, was hier eigentlich los ist, wirst du von Bauarbeitern verjagt.  

Der erste Schultag auf einer Baustelle

1. Du wusstest bereits, dass die Schule abgerissen wird, und wie gesagt; sie wurde abgerissen! Du gehst auf den Haufen von Beton und Steinen zu und findest einige aus deiner Klasse. Später findet ihr euren Klassenraum, besser gesagt: Container. Dieser ist ziemlich grau und wenig hübsch von außen. Wenn ihr reingeht, ist euch nicht mehr kalt/heiß, denn es herrscht eine angenehme Zimmertemperatur. Er ist ziemlich geräumig, was du nicht gedacht hättest. Du setzt dich an den Tisch, wo du sonst auch immer sitzt. Es fehlen einige, denn viele finden den Weg nicht. Plötzlich kommt der/die Lehrer/in herein; nach und nach trudeln einige Schüler und Schülerinnen ein, setzen sich – und so beginnt der Unterricht eine Viertelstunde später. Die ersten Stunden wird nur geredet. Der Tag endet ziemlich ruhig, wenn man den Krach von der Baustelle nicht dazuzählt.

2. Als du ankommst, starrst du nur ziemlich verwirrt auf den Haufen Schmutz und Gestein. Der Lärm um dich herum macht dich ein wenig nervös.  Du schaust dich wild in deiner Umgebung nach Mitschülern um. Schließlich findest du jemanden. Zusammen erkundigt ihr euch, wo nun euer Unterricht stattfindet. Euch wird gesagt, dass ihr in einem Container Unterricht habt und wo dieser steht. Ihr guckt euch verdutzt an. Danach macht ihr euch gleich auf den Weg und sucht den Container. Es dauert eine Weile, bis ihr ihn gefunden habt. Ihr geht rein und stellt sicher, dass das wirklich euer KLASSENCONTAINER ist – und ja, es ist eurer. Ihr setzt euch dorthin, wo ihr sonst auch sitzt. Der Lehrer ist bereits da und wartet auf die restlichen Schüler.  Nach ungefähr 15 Minuten beginnt der Unterricht. Die ersten Stunden redet ihr nur darüber, wie was ablaufen wird und was hier überhaupt passiert. Der Tag ist ziemlich verwirrend und etwas anstrengend. Auch der Krach ist nicht ohne.

Arbeiten und Lernen in einem Container

Einige Tage sind vergangen nach dem Abriss. Auf dem ehemaligen Schulhof, der jetzt eher einem Schlachtfeld ähnelt, herrscht Krach. Gruppenarbeit oder Einzelarbeit fällt nicht nur dir, sondern auch den anderen viel schwerer als zuvor. Vor allem sich Vokabeln einzuprägen ist ein größeres Problem geworden als zuvor. Euch wird jetzt außerdem erlaubt, mit Kopfhörern zu arbeiten. Du bist froh, wenn du nach Hause kommst und endlich Ruhe hast. Es gibt weniger Hausaufgaben auf als zuvor, weil es den Lehrern auch schwerfällt, sich zu konzentrieren.

Arbeiten schreiben

1. Alle sind ziemlich nervös, weil es die erste Arbeit ist. Der Krach hat deswegen natürlich nicht nachgelassen. Während der Arbeit kannst du dich zwar nicht so gut konzentrieren, aber es geht schon klar. Der Krach wird ab und zu etwas lauter, aber er beruhigt sich auch wieder. Irgendwann schaltest du den Lärm einfach aus und konzentrierst dich nur auf die Arbeit. Der Lehrer lässt euch extra mehr Zeit als sonst.  Du gibst die Arbeit mit einem mittelmäßigen Gefühl ab. Du gehst zu deinen Freunden und fragst, wie es bei ihnen gelaufen ist. Nach einigen Tagen bekommst du deine Arbeit zurück. Du hast eine 3+ bekommen. Du gehst durch deinen KLASSENCONTAINER und fragst herum, was die anderen haben. Einige haben Vieren, einige Zweien, aber es gibt kaum jemanden, der eine Eins hat.  

2. Du bist sehr nervös. Der Krach macht dir sehr zu schaffen. Als die Arbeit vor dir liegt, fängst du an zu zittern. Als ihr das Signal bekommt loszulegen, bist du der/die letzte, der/die den Zettel umdreht. Alle sind fleißig am Arbeiten, aber du hast eher eine Art kleine Schreibblockade. Du weißt kaum eine richtige Antwort, denkst du zumindest. Selbst Aufgaben wie 87+34 fallen dir schwerer als sonst. Oder Aufgaben wie „Unterstreiche im folgenden Text alle Nomen“ sind plötzlich schwierige Aufgaben. Als du den Zettel abgibst, hast du ein schlechtes Gefühl. Einige stimmen dir zu, dass die Arbeit nicht ganz so einfach war, einige wiederum fanden sie einfach, aber der Krach hat sie deutlich komplizierter gestaltet. Nach einigen Tagen bekommt ihr die Arbeit wieder und dein Gefühl hat dich nicht getäuscht, du hast eine 4- … aber du bist nicht die /der einzige. Es gibt viele, die im Vierer-Bereich sind. Zwei Mitschüler haben sogar eine Fünf. Die restlichen haben Dreien, einige sogar noch Zweien, aber nur sehr wenige.  Deine Eltern sind nicht sehr begeistert über deine Note, aber sie haben auch etwas Verständnis dafür, denn auf einem Schlachtfeld, das einst Schulhof hieß, möchte keiner gerne lernen, geschweige denn eine Arbeit schreiben!

Das war’s jetzt mit meiner kleinen Geschichte. Ich hoffe, es hat dir Spaß gemacht, dich in diese Lage hineinzuversetzen. 

Hoffentlich wird der Tag noch etwas auf sich warten lassen, denn es gäbe, glaube ich, nichts Peinlicheres für einen Abiturienten, als auf die Frage ,,Und wo hast du denn dein Abi gemacht?“ zu antworten: „In einem Container“. 

(Marnie Johannesson, 6b, hat sich mal so ihre Gedanken gemacht, wie Baulärm das Schulleben verändern könnte …)



Wie entstehen Popel?

(Was Menschen sich so alles fragen können …)

Was passiert, wenn Marnie und ich kein Thema haben? Logisch! Wir machen uns darüber Gedanken, wie Popel entstehen!

Eigentlich ist es ganz einfach, wie sie entstehen: Wenn man z. B. Staub in die Nase bekommt, muss dieser ja auch wieder abtransportiert werden. Also bildet sich das sogenannte Nasensekret (besser bekannt als Schnodder) darum herum. Mit der Zeit trocknet der Schnodder aus und heißt jetzt Popel. Der Popel wandert nun immer weiter nach unten und die meisten Menschen fangen dann an, in ihrer Nase zu bohren (Zugegeben: Jeder hat es bestimmt schon einmal gemacht!) … 

Und dann stellt sich natürlich noch die – etwas unappetitliche – Frage: Darf man Popel eigentlich essen?

Ja, natürlich (auch wenn es sehr ekelhaft ist)! Schließlich ist der größte Teil von ihm von unserem eigenen Körper produziert. Einige Forscher behaupten sogar, dass das Essen von Popeln gesund ist und die Abwehrkräfte stärkt. Wenn ihr aber unbedingt Popel essen müsst, tut es vielleicht besser nicht in der Nähe von anderen Menschen, denn die könnten das ziemlich ekelhaft finden.

Im Netzt fanden wir noch einige andere Wörter für Popel:

·Borke

·Nasenstein

·Mock

·Ginkel

·Rammel

·Bettler

und

·Schnuddel

(Lena Catharina Löwenstrom, 6d, hat bohrende Fragen gestellt – und Antworten bekommen!)



Handy heute und gestern

„Ich check noch mal die neuesten Videos auf YouTube ab! Oder soll ich lieber noch ne Runde spielen? Und wenn, was soll ich spielen: Fortnite, Minecraft oder ein anderes von den 1.000.000 anderen Spielen?“     

Es gibt so viele Handys und sie werden sehr oft benutzt. Warum? Sie können heutzutage fast alles, z. B: Fotografieren (und die Fotos auch bearbeiten), Instagram , YouTube und vieles andere. Das Schlimme ist, dass man mit der Zeit süchtig wird, weshalb es für viele ein Weltuntergang wäre, wenn es das Ganze gar nicht gäbe. Man bekommt fast das Gefühl, dass die Handys uns schon langsam steuern. Ständig schreiben wir Nachrichten, googlen alle möglichen Sachen oder spielen andauernd die verschiedensten Spiele.

Viele Webseiten oder große Firmen wie Google machen sich in unserem Smartphone und damit auch in unserem Alltag breit. Bei Galileo habe ich gehört, dass es heute über 500 Handymodelle gibt, die von vielen genutzt werden, z.B.: Huawei, Samsung und vor allem Apple. 

Früher war das nicht so … Viele in unserem Alter hatten damals gar kein Handy und haben draußen gespielt, was für uns heutzutage ohne Handy unvorstellbar wäre. Und wenn doch mal jemand eines dabeihatte, dann ein kleines Klapphandy oder so ein großes „Kasten“-Handy, das man noch nicht mal richtig halten konnte. 

In den letzten Jahren wurden Handys zwar immer besser, aber auch immer teurer. Allerdings haben sie aber auch immer mehr Funktionen, die jeder haben will. Bei dem IPhone X (was 1.400€ kostet) gibt es Gesichtserkennung, ab dem IPhone 5s Fingertouch usw. 

Das Handy ist heutzutage ein Muss, es kommt mit aufs Schulklo, an der Bushaltestelle hilft es gegen Langeweile und man muss immer wieder die Nachrichten abchecken: Das kann dazu führen, dass die Augen schmerzen und man nachts nicht mehr schlafen kann. Was aber am schlimmsten ist - wenn man abgelenkt, ist kann man einen Unfall bauen!

Trotzdem hat es auch viele Vorteile: man kann sich schneller treffen oder finden, einen Navigator immer parat haben, neue Freunde finden über Social Media und, und, und … 

Insgesamt ist das alles ganz schön verlockend, hat aber eben auch seine Schattenseiten – passt am besten auf, dass ihr selbst euer Handy unter Kontrolle habt; nicht dass am Ende euch das Handy kontrolliert!

(Veronika Gerts, 6d, hat das Handy mal weggelegt und dafür diesen Artikel geschrieben!)


                

Ein neues Gesicht am GaM: Interview mit Frau Reiter

1. Frage: Was unterrichten Sie?

  Antwort: Ich unterrichte Mathe und Physik.

2. Frage: Welches Fach unterrichten Sie lieber?

  Antwort: Das hängt vom Thema ab, kann ich nicht sagen.

3. Frage: Waren Sie vorher an einer anderen Schule? Und wenn ja, wo?

  Antwort: Ja, ich war in der Nähe von Hannover. Am Gymnasium Bad Nenndorf.

4. Frage: Wie lange unterrichten Sie schon?

  Antwort: Ich unterrichte schon 2,5 Jahre.

5. Frage: Wollten Sie schon als Kind Mathe-und Physiklehrerin werden? 

  Antwort: Nein. Ich weiß gar nicht mehr, was ich werden wollte.

6. Frage: Freuen Sie sich nach den Ferien wieder auf die Schule? Und wenn ja, warum?

  Antwort: Ja. Weil mir das Unterrichten Spaß macht und weil ich meine Klassen gerne mag. 

7. Frage: Wie viele Tests/ Klassenarbeiten haben Sie schätzungsweise schon korrigiert?

 Antwort: Das ist eine gute Frage… über 50.

8. Frage: Welche Themenbereiche der Mathematik finden Sie besonders spannend? Und warum?

  Antwort: Ich finde Geometrie und Algebra besonders spannend. Geometrie finde ich spannend, weil man es so anschaulich darstellen kann und Algebra, weil ich einfach gerne rechne.

9. Frage: Was lesen Sie gerne? 

 Antwort: Ich lese gerne Krimis.

10. Frage: Wer ist Ihr Lieblingsschauspieler/ Schauspielerin?

   Antwort: Ich bin nicht so namensstark. Das kann ich gar nicht sagen (am nächsten Tag:)

 „Lieblingsschauspieler“ wäre übertrieben, aber ich finde, es gibt viele gute Filme mit Leonardo Di Caprio.

11. Frage: Was machen Sie außerhalb der Schulzeit am liebsten? 

 Antwort: Ich mache am liebsten Sport.

Und welchen?

Das hängt von den Jahreszeiten ab. Im Sommer schwimme und jogge ich gerne. Ansonsten mache ich gerne Ballsport. Früher habe ich Handball gespielt. 

(Sarah Schubart aus der 7a kennt Frau Reiter nun ganz genau …)




Eine, die etwas tut: Greta Thunberg

Die vergangenen vier Jahre waren nach Angaben der Weltwetterorganisation (WMO) die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen vor fast 170 Jahren. Die 20 wärmsten Jahre lagen in den vergangenen 22 Jahren, sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas, denn durch Treibhausgase wird die Wärme auf der Erde gestaut. 

Das und vieles mehr macht Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg Angst. Die 16-jährige Schwedin ist durch die von ihr ins Leben gerufene Aktion „Fridays For Future“ (Freitage für die Zukunft), an denen sie, statt in die Schule, zum Demonstrieren auf die Straße geht, eine Ikone  der Klimaschutzbewegung geworden. Mit ihrem Schild „Skolstrejk för Klimatet“ (Schulstreik für das Klima), stellt sie sich an Freitagen bei Wind und Wetter auf die Straße. Sie sagt nichts, sie ist einfach nur da. 

Nach der Dürre- und Hitzewelle vor gut einem Jahr fing sie an, sich in die Klimapolitik einzubringen. Erst tat sie das alleine, weder ihre Eltern (Mutter: Malena Ernman, Opernsängerin; Vater: Svante Thunberg, Schauspieler) noch ihre Lehrer waren begeistert von Gretas Streiken. Doch dann ahmten sie viele Kinder und Jugendliche nach. Zunächst in Schweden, aber dann zum Beispiel auch in Belgien, Frankreich, Finnlandund Dänemark. Nun streiken auch in Deutschland die Schüler: Bis Anfang Dezember 2018 haben mehr als 20.000 Kinder in ungefähr 270 Städten mitgemacht! Nachdem auch die Schüler in Australien begonnen hatten zu streiken, beschwerte sich PremierministerScott Morrison, dass die Kinder zur Schule gehen und lernen, nicht protestieren sollten. Darauf schrieb Greta auf Twitter: „Sorry, Mr Morrison. Können wir nicht erfüllen.“

Bei Greta wurde das Asperger-Syndrom diagnostiziert, eine leichte Form des Autismus. Bei einem Interview sagte sie, dass das dadurch ausgeprägte Schwarz-Weiß-Denken (sozusagen entweder gar nichts tun – oder aber sehr viel tun) ihr bei ihren Klimaschutz-Maßnahmen hilft: nicht mit dem Flugzeug reisen, Energie im Haus sparen, sich vegan ernähren... das alles macht sie, seit sie acht Jahre alt ist. Mit elf Jahren wurde sie durch die Beschäftigung mit dem Klimawandel depressiv, sie aß und sprach eine Zeit lang nicht.  Doch die Aktion hat auch ihr ganzes Leben zum Positiven verändert. Vorher aß sie jeden Tag dasselbe: Brot, Reis, Bohnen. Sie sprach nur mit ihren Eltern, Lehrern und ihrer Schwester. Nun isst sie alles Mögliche, wenn es denn vegan ist. Außerdem hat sie viele Freunde gefunden: Viele Menschen wollen ein Selfie mit ihr machen. 

Allerdings hat Greta sich durch ihre Aktion auch Feinde gemacht. Ihrer Aussage nach macht es ihr aber nicht viel aus, da die Tatsache, dass manche Leute sie hassen beweist, dass sie ihnen Angst gemacht hat und sie als eine Bedrohung wahrgenommen wird.  Zum Beispiel in Internetforen wurde sie als „Psychopatin“ und „gestörtes Kind“ beschimpft. Andererseits handeln die Politiker weltweit nicht wirklich und es kommen nurBeschwichtigungen und Rechtfertigungen. Ist es wirklich schon so weit gekommen, dass Kinder und Jugendliche die Welt retten müssen? 

Greta beantwortete die Frage eines Reporters von „Spiegel ONLINE“ nach der Angst vergessen zu werden, wenn sie älter wird, damit, dass sie nicht davor Angst hat, dass sie selbst vergessen wird, sondern dass das Klimaproblem wieder verdrängt wird. Allerdings weiß sie, dass es wahrscheinlich so kommen wird. Auf die Frage, wie lange sie noch für das Klima streiken wolle, antwortete sie. „Ich werde hier vor dem Reichstag möglichst jeden Freitag sitzen: So lange, bis Schweden das Pariser Klimaabkommen erfüllt. Wann das so weit ist, weiß ich nicht. Vielleicht dauert es noch Jahre, vielleicht wird es nie geschehen. Aber ich werde mich immer wieder dafür einsetzen. Darauf kommt es an“.

In Deutschland wird viel darüber diskutiert, ob das Streiken vermieden oder zumindest auf den Nachmittag verschoben werden soll. Denn mal ganz ehrlich: Ich finde es zwar toll, wenn Schüler sich für das Klima einsetzten, aber würden sie das auch tun, wenn die Demonstrationen außerhalb der Schulzeit stattfänden? Ich fürchte, auf jeden Fall kämen weniger Kinder. Und man kann auch mehr tun als demonstrieren: Wenn jeder nur bei sich (zu Hause) anfängt, bringt das schon was. Weniger Fleisch essen, Strom sparen, in den Ferien weniger fliegen… Ich finde das ja selber schwer! Aber man sollte es versuchen! Guckt doch mal unter:

Klimaschutz kann jeder | Greenpeace-Kinderprojekt

https://kids.greenpeace.de/taxonomy/term/39


Ich finde, Greta Thunberg ist wirklich nur zu bewundern. Ich hoffe, das seht ihr ähnlich!


(Sarah Schubart aus der 7a über eine berühmte Mitschülerin aus Schweden - 

Folgende Quellen hat sie für die Recherche genutzt: Wikipedia, Spiegel ONLINE und Olis Klimablog (wetter.de))


Menschen, Bälle, Sensationen!

- Rückblick auf das Neujahrsturnier der SV (Klassen 5 bis 9) - 

Am Dienstag, dem 15.01.2019, fand am GaM das Neujahrsturnier statt - organisiert von der SV. Die Unterstufe spielte die ersten drei Unterrichtsstunden Völkerball. Darauf folgte die Mittelstufe von der 4. bis zur 7. Stunde mit Basketball. 

Die Stimmung war nicht zuletzt dank der eingespielten Musik ziemlich gut, denn dadurch wurde der Kampfgeist vieler Schüler erst richtig geweckt. Überall wurde angefeuert und mitgefiebert. In den Umkleidekabinen wurde über die eigenen und die Spiele der anderen diskutiert, gelacht und gelästert. Jeder noch so kleine Sieg wurde „gefeiert“ oder auch als unfair beschrieben (je nach Teamergebnis!). Aber alles in allem wurde eigentlich ziemlich fair gespielt.

Natürlich war man nach einem Sieg sehr stolz auf sein Team, auch wenn man gar nicht mitgespielt hatte. Und das Gewinnerteam der Mittelstufe hat, zur großen Freude der zweitplatzierten Mannschaft, seine Gummibärchen an diese weitergegeben. Alle haben laut geklatscht. 

Die Leckereien, die vorne am Eingang der Sporthalle verkauft wurden, kamen sehr gut an und ich hoffe und glaube, dass viel Geld gesammelt werden konnte. 

Schüler aus der Oberstufe konnten aufgrund von ansonsten fehlenden Schiedsrichtern nicht mitspielen - denn die meisten SV-Mitglieder sind in der Oberstufe und konnten nicht gleichzeitig pfeifen und Körbe werfen. Aber das Oberstufenturnier wird am 30.1.2019 nachgeholt!


(Ohne Furcht vor fliegenden Bällen berichtet Sarah Schubart, 7a)

31. Januar 2019

Londons geheimster Zirkel

„Lina muss durchgedreht sein - das denkt zumindest Tabby, als ihre Freundin auf einmal rätselhafte Botschaften auf Eisschirmchen findet. Sie glaubt tatsächlich, Tabby und sie werden an Londons Zirkelteilnehmen - einem geheimen Wettbewerb, zu dem nur schlausten Schüler Londons eingeladen sind.“ (Klappentext) 

In dem Buch geht es um einen Schulwettbewerb, an dem mehrere Schulen teilnehmen. Sie müssen dort bei jedem Treffen schwierige Fragen lösen. Jedoch muss immer mindestens eine Schule ausscheiden. Und das ist die Schule mit den wenigsten Punkten. Wenn Gleichstand ist, entscheiden die Veranstalter, wer fairer gespielt  hat, und der kommt dann weiter.

In dem Buch kommt außerdem ein Kompass vor, der später noch eine wichtige Rolle spielen wird. Tabby hat zunächst jedoch keine Ahnung, dass dieser Kompass  ihr in einer entscheidenden Situation sehr helfen wird…

Die Mädchen müssen viele Hindernisse überwinden, damit sie das Preisgeld bekommen, das Tabby unbedingt für ihren Bruder braucht, weil er Mist gebaut hat. Sie reisen für die Treffen  an verschiedene Orte Londons, wie zum Beispiel in die St. Paul‘s Cathedral. Sie lernen auch den Dichter Thomas Hardy und seine Gedichte kennen. 

Das Buch wurde von Babara Laban geschrieben und 2017 veröffentlicht. Das erste Buch von ihr („Im Zeichen des Mondfests“) erhielt 2012 den Goldenen Pickund ein Jahr später den Goldenen Bücherpiraten(das sind Buchpreise).

Das Buch kostet € 7,99 und kommt aus dem Verlag Chicken House. Es ist sehr interessant für Kinder im Alter von 11-13.  Falls ihr euch für das Buch interessiert, folgt der ISBN- Nummer: 9-781548-094652


 (Lena Catharina Löwenstrom und Veronika Gerts, 6d, haben sich begeistert durch London gelesen)

29.01.2019


Was ist an Fjällräven-Rucksäcken
eigentlich so toll?

Ob in Gelb, Grün, Rosa, Blau, Rot, …   .    Ob in Größe XS, S, L, … .  Ob für 60€, 80€, … . 

Also um es kurz zu fassen, es gibt sie in allen möglichen Farben, Größen  und Preisrichtungen. Aber was ist an denen eigentlich so toll? Einfach nur das Aussehen oder glaubt man das nur, weil ihn alle haben? Wie lange ist er schon im Trend und wo wird er gemacht? Wie wird er gemacht und was macht ihn so teuer? Hat der Name eine Bedeutung ? Was ist mit dem Stoff, er soll angeblich reißfest sein und wie viele wurden denn ungefähr schon gekauft ?  

Fangen wir mal an:

Woher kommt er denn ?

Die Idee kommt aus Schweden, aber hergestellt wird er in Vietnam (Asien). Aber nicht mit riesigen Maschinen wie bei den meisten Industrien, sondern mit Hilfe einer kleinen Nähmaschine, also quasi in Handarbeit. Und das in 32 Arbeitsschritten!  

Und was ist, wenn ein Knopf fehlt? Wird er dann weggeworfen? 

Natürlich nicht. Dann wird er nochmal neu bearbeitet. Und neu kontrolliert. Und das geht so lange, bis er wirklich fertig ist. Von dort aus wird er in die Läden in aller Welt verschickt.

Bedeutet der Name „Fjällräven“ eigentlich irgendwas ? 

Jeder Name hat eine Bedeutung. Also auch dieser.  Fjällräven bedeutet „Polarfuchs“ und „Kanken“ (so heißt das Rucksackmodell, um das es hier geht) bedeutet in etwa „etwas herumtragen“. 

Was ist mit dem Stoff ? Er soll ja angeblich reißfest sein, stimmt das ?

 Der Stoff kommt aus Japan und ist sehr selten. Er heißt übrigens  ,,Vi-Nai-Long F“, auf Deutsch übersetzt „Bärenkralle“. Das soll wohl herausstellen, dass er reißfest sein soll. Zumindest sagen die Hersteller von Fjällräven das. In einem Test wurde er an eine Felsenwand herangedrückt und daran hin und her gescheuert.  Und überraschenderweise hatte er keinen Riss! Der Test hat also bewiesen, dass der Rucksack robuster ist, als er aussieht.

Und was macht ihn so teuer ?

Dass diese Rucksäcke gar nicht so billig sind, wissen wir ja. Von mindestens 60€ bis hin zu 150€ reicht die Preisspanne.  Der Grund liegt nicht alleine darin, dass sie so hübsch oder retro sind, sondern weil: 

-jeder von Hand gemacht wird.

-ein sehr, sehr weiter Weg von hier nach Vietnam zurückzulegen ist.

-die Stoffe von guter Qualität sind.

Aber wenn ihr mal vergleicht, sind die kleinen wirklich viel teurer als die (normal) großen . Ich habe nämlich mal einen in XXS gesehen  (der war sehr, sehr, sehr klein!)  und der hat ganze 120€ gekostet. Und warum  ist er so viel teurer als die normalen? Um ehrlich zu sein, der ist einfach nur teurer, weil er klein ist. Dazu gibt es eigentlich nicht so viel zu sagen. 

Wie viele wurden ungefähr schon verkauft ?

Wie viele genau schon verkauft wurden, habe ich leider nicht herausgefunden. Aber was ich weiß ist , dass sie schon mehrere Millionen Mal verkauft wurden.

Wie lange sind  Fjällräven-Rucksäcke schon im Trend ? 

Ihr werdet es bestimmt zuerst gar nicht glauben (ich konnte es auch nicht),  aber die sind nicht nur seit einem Jahr, auch nicht zwei oder drei Jahren im Trend, sondern die sind seit genau DREIUNDDREIßIG JAHREN im Trend . (Hier nochmal als Zahl à33 ß) . Und das habe ich nicht gegoogelt, sondern das habe ich von Herrn Sagebiel. Er konnte es mir ganz genau sagen, weil, gerade als er in der Oberstufe (1985) war, kamen diese Rucksäcke in Mode.  Ich war sehr überrascht, denn 33 Jahre ist eine lange Zeit und ich dachte immer, sie wären erst vor ungefähr zwei bis drei Jahren erst herausgekommen. Aber was ich mich eher gefragt habe, war: ,,Hab ich was verpasst ???“ Denn ich hatte noch nie zuvor einen einzigen Menschen mit einem Fjällräven-Rucksack gesehen. 

Und warum haben ihn (fast) alle ?

Ich vermutete, weil ihn die meisten haben oder weil sie ihn cool finden. Ich habe einige mit einem solchen Rucksack gefragt und bekam diese Antworten:

-er ist schön schlicht / sehr hübsch .

-er ist cool. 

-er ist leicht zu tragen / leichter zu tragen als die Schulrucksäcke. 

-viele Variationen ( Farbe & Größe).

-er ist praktisch.

-es passt viel rein. 

-er ist sehr leicht. 

-das Logo ist sehr süß.

-er ist toll.

Ich war einerseits überrascht, weil ich z. B. immer dachte, dass da überhaupt nichts reinpasst. Aber anscheinend doch. Und ich dachte auch nicht, dass er so bequem ist. Auf jeden Fall kommen die Rucksäcke sehr  gut an!  

(Auf den Spuren des Fjällräven unterwegs war Marnie Johannesson, 6b) 

29.01.2019



Rückblick: Der Adventsbasar 2018 - gebrannte Mandeln, selbst gemachte Marmelade und vieles mehr.

Der Adventsbasar dieses Jahr war sehr abwechslungsreich. Es gab sogar einen Auftritt einer indonesischen Tanzgruppe in der Mensa. Bei dem letzten Tanz der Gruppe durften sogar ein paar Kinder aus der 6d mit tanzen. Das sah wahrscheinlich etwas komisch aus.

Aber es ist noch viel mehr in der gesamten Schule passiert. Es liefen z. B. Schüler herum, die Gelder für die Lehrerwetten eingesammelt haben. Unsere Lehrer-Schüler-Band „Hammond & Friends“ hatte auch einen Auftritt, bei dem sogar ein ehemaliges Mitglied der Band mitgesungen hat. Bei diesem Auftritt wurden einige Weihnachtslieder (sogar ein polnisches war dabei!), aber auch andere Songs gespielt.

Natürlich durften auch die Kunstwerkstatt und –ausstellung sowie das Weihnachtskonzert der 5c nicht fehlen. Es waren sehr schöne künstlerische Dinge ausgestellt und in der Kunstwerkstatt konnte man dann die eigenen Fähigkeiten im künstlerischen Bereich testen. Danach konnte man die Musik der 5c genießen.

Ins Gruselkabinett hat sich von uns niemand getraut, aber es wurde berichtet, dass es sehr gruselig war! Dann gab es noch einen Büchermarkt, der eine sehr kreative Werbung hatte, und auf gar keinen Fall zu vergessen das Wiener Café, das in der Mensa aufgebaut war. Dort sah man immer nur eine laaaaaaaaaaaaaaange Schlange von Menschen, die Kuchen wollten. Aber diese ganzen Kuchen sahen auch wirklich zum Anbeißen aus. 

Und was sagen beteiligte Schüler zum Adventsbasar? Hören wir doch mal rein:  

„Beim Adventsbasar fällt auf den ersten Blick auf, dass unglaublich viele Stände aufgebaut sind. Meine Klasse hat für ihre Aktion sowohl den Klassenraum 114 und als auch den Raum 106 benutzt. In Raum 114 haben wir gebastelte Sachen verkauft und Tische mit Keksen und Trinken aufgebaut, an denen man Platz nehmen konnte, um sich etwas auszuruhen. In Raum 106 hatten wir einen Basteltisch, an dem man selber Bastelsets machen konnte. 

Insgesamt war überall sehr viel Trubel und es wurde sehr viel Schönes verkauft. In der ganzen Schule waren viele bunte Stände, an denen z.B. auch Waffeln, Kekse, Bücher, Sterne, Trinken, Essen und noch ganz viele andere Sachen verkauft wurden. Am Anfang wurde im Forum auch gesungen.“ 

Was passiert eigentlich mit unserem eingenommenen Geld?

Kinderheim „Stern der Hoffnung“

Das Kinderheim „Stern der Hoffnung“ liegt in Rumänien. Einen Teil des Geldes spendet das GaM dorthin. Das Kinderheim wird nur durch Spenden finanziert, doch trotzdem leben dort über 29 Kinder.                                                                        

Im Rahmen einer Notversorgung hilft das Kinderheim aber teilweise auch bedürftigen Familien.  

Da Rumänien ein sehr armes Land ist und wenig Arbeitsplätze hat, arbeiten viele Eltern im Ausland und geben ihre Kinder ins Kinderheim. Die fünf Mitarbeiterinnen tun, was sie können, damit es den Kindern gut geht, müssen aber auch Büroarbeit leisten. Die Kinder fühlen sich, laut Aussage eines Mädchens (in einem Brief), wohl. Sie verstehen sich wie Geschwister. 

An Weihnachten ist es in Rumänien Tradition, dass man mit der Familie zusammenkommt, doch das ist dort leider nicht möglich. Allerdings ist das Kinderheim für manche schon fast wie ein Zuhause und die Mitarbeiterinnen und anderen Kinder wie die eigene Familie. Die Kinder sind den Spendern und Spenderinnen sehr dankbar. Jede noch so kleine Spende hilft. Zum Beispiel: Bettwäsche, Betten, Matratzen, Verbandszeug, Hygieneartikel,…

Auch der achtjährige Ruzalin benötigt Geld. Er ist an Krebs erkrankt. Verschiedene Chemotherapien wurden bereits abgebrochen, weil seiner Familie einfach das Geld fehlt.

Das Kinderhaus „La Tutuni“

Das Kinderhaus „La Tutuni“ liegt in einer Stadt namens Tutunichapa in „El Salvador“ (Südamerika). In der Gegend gibt es viel Kriminalität. Die Kinder können dort hinkommen und sie lernen z. B. Lesen, Schreiben und Malen, aber auch ganz alltägliche Dinge wie z. B. Zähneputzen! Sie lernen jedoch auch, respektvoll miteinander umzugehen; das ist dort leider nicht selbstverständlich. Viele Gangs bedrohen und bestehlen die Menschen.  Aber im „La Tutuni“ sind die Kinder sicher vor Gewalt und Kriminalität.

Villa Wir e.V., Bad Schwartau

Ein weiterer Teil des Geldes bleibt hier in Bad Schwartau und unterstützt ein Wohnprojekt für Menschen mit Handicap, um ihnen ein weitgehend selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen.

Insgesamt sind ca. 6.500 Euro zusammengekommen; wir finden, das ist eine beeindruckende Summe, die die Schulgemeinschaft am GaM da zusammenbekommen hat und die jetzt an die oben beschriebenen Projekte verteilt werden kann. Der Adventsbasar hat seine Aufgabe also wieder einmal erfüllt: Mit vielen gelungenen Aktionen, leckerem Essen und Trinken und tollen Basteleien Gutes tun!

(Für uns im adventlichen Trubel waren Sarah Schubart, 7d, Lena Catharina Löwenstrom, 6d, und Amelie Eggert, 5a)

15. Januar 2019



Bonjour Ploemeur!

Am 18.9.2018 ging es für 21 Schüler und Schülerinnen des GaM, zwei Lehrkräfte und mich nach Ploemeur in der Bretagne – Frankreich!!!! Das Programm stand vorher schon fest: Außer Surfen und Boulen würden wir uns einen U-Bootbunker, Carnac, einen weiteren Bunker und natürlich die Schule der Austauschpartner angucken. Außerdem würde eine Tanzstunde auf uns warten, bei der wir einen traditionellen Tanz erlernen sollten. Und natürlich würden wir an einem Tag am Unterricht der Schüler des Collège Jean Paul II teilnehmen! 

Jetzt aber mitten hinein in den Austausch! Nach einer langen und anstrengenden Busfahrt wurden in Ploemeur am Schulgebäude alle Schüler in ihre Gastfamilien verteilt. Am nächsten Morgen stand das Treffen in der Schule an, um dann nach Vannes zu fahren und die Stadt zu besichtigen. Unter anderem die Kathedrale Saint-Pierre, die größte der Bretagne! Außerdem haben wir die Maskottchen von Vannes gesehen: zwei freundliche Gestalten (ein Herr und eine Dame) aus Stein an der Mauerecke eines Hauses. 

Am selben Tag haben wir uns Carnac angeschaut. Berühmt sind hier die Megalithfelder: kilometerlange Reihen großer und schwerer Granitblöcke, die wahrscheinlich irgendeinem religiösen Zweck dienten.

Am Abend ging es dann wieder zurück in die Gastfamilien. Hier tauchten wir alle wieder – jeder für sich – in die französische Kultur ein. Und erlebten auch schon mal einen Kulturschock, wenn wir merkten, dass ein Jahr Französischunterricht für eine Unterhaltung ganz schön wenig ist…

Am nächsten Tag ging es von der Schule aus an einen nahen Strand: zum Surfen! Ein tolles, wenn auch sehr kaltes Erlebnis - trotz der Neoprenanzüge, die wir dort bekommen haben. Danach gab es Mittagessen in der Schulkantine. Nach dem Essen spielten wir noch eine Runde Boule und schon stand das Wochenende an. Zwei volle Tage in der Familie. Die meisten Gastfamilien haben Ausflüge oder ähnliches mit uns geplant. Ich für meinen Teil würde sagen, dass das die anstrengendste Zeit war, weil wir eigentlich nur französisch gehört und gesprochen haben. 

Für Montag stand ein Ausflug in die Stadt (Ploemeur) auf dem Programm. Dort haben wir eine kleine Rallye gemacht. Nach der Rallye wurde dann ein traditionell bretonischer Kuchen gebacken: der Kouign Amann. Ein ziemlich süßer, ziemlich klebriger Klumpen, der zum Glück aber außerdem ziemlich lecker schmeckt!

Danach sind wir dann nach einem weiteren Essen in der Schulkantine mit in den Unterricht einiger französischer Schüler und Schülerinnen gegangen. Anschließend ging es wieder zurück in unsere Gastfamilien. 

Am Mittwochmorgen nach dem Frühstück sind wir dann wie immer mit unseren Austauschpartnern in die Schule gekommen, diesmal, um dann nach Raguénès aufzubrechen. Dort haben wir wieder die Stadt besichtigt. Nach einem Picknick sind wir schließlich nach Pont-Aven gefahren und haben das Kunstmuseum besichtigt.

Wie üblich kehrten wir dann zurück zur Schule, von wo aus wir mit unseren Austauschpartnern wieder in deren Häuser gefahren bzw. gegangen sind. 

Am Mittwochmorgen führte uns die Reise nach Quimperlé, um Seife herzustellen. Davor allerdings haben wir uns eine Art kleines Museum über Gerüche angeguckt (auf dem gleichen Gelände). Pünktlich zum Schulschluss der Schüler des Collège Jean Paul ll, dem einzigen Tag, an dem sie mal mittags und nicht erst um 16:30 Uhr Schulschluss haben (!), kamen wir zurück und haben dann den restlichen Nachmittag (ab ca. 13:00 Uhr) wieder in den Gastfamilien verbracht. 

Donnerstagmorgen war dann zum letzten Mal Treffen an der Schule. Wir haben noch einen U-Bootbunker in Lorient besucht und nach einem weiteren Essen in der Kantine hatte die eine Hälfte unserer Gruppe „Tanzstunde“, während die andere den Schulbunker besichtigt hat. Die „Tanzstunde“ wurde von zwei Frauen geleitet, die versuchten, uns bretonische Tänze beizubringen. Zwei Herren haben für uns dazu gesungen. Hier stellte sich Herr Kalscheuer als Naturtalent heraus, oder wie er selbst es sagte: „Das liegt mir!“ ;=)

Der Bunker befand sich direkt unter der Schule und stammt noch aus dem 2. Weltkrieg - und zwar wurde er von den Deutschen angelegt. Offenbar war hier eine Art Meldezentrale. 

Am 28.9.2018 um 17:00 Uhr hieß es dann Abschied nehmen. Nach einigen Tränen und einer erneut langen und anstrengenden 20-stündigen Fahrt waren wir dann wieder in Deutschland. Ich muss ehrlich sagen, dass ich ziemlich froh war, meine eigene Sprache überall zu hören und wieder bei meinen Freunden und meiner Familie zu sein. 

Aber es war eine schöne Zeit: Vielen Dank hier an die Busfahrer und Lehrkräfte, die uns den tollen und lehrreichen „Ausflug“ erst ermöglicht haben!!

(Sarah Schubart, 7d, erlebte eine anstrengende, aber spannende Zeit in Ploemeur, Frankreich)

15. Januar 2019

Trier-Fahrt 2018

Spät, aber der Artikel über die Trier-Fahrt kommt. In der letzten Woche vor den Herbstferien, von Dienstag, dem 25.9., bis Freitag, dem 28.9, waren 25 Schüler und Schülerinnen der Lateinkurse des siebten und achten Schuljahres mit Frau Dr. Pohla und Frau Drewitz in Trier.

Es war auf jeden Fall eine tolle Zeit, auch wenn wir ziemlich viel laufen mussten. Den ersten Tag haben wir fast die ganze Zeit in den verschiedenen Zügen nach Trier verbracht. Zwar konnten wir abends noch zur Römerbrücke gehen, aber viel mehr haben wir nicht gemacht. Dafür waren die anderen Tage sehr vollgestopft. 

Am zweiten Tag sind wir morgens gleich losgegangen, um uns nach kurzer Pause bei dem alten Stadttor Porta Nigra mit einer Führerin wieder auf den Weg zu einer dreistündigen Stadtführung zu machen. Das hat sich für uns alle lang angehört, aber letztendlich haben wir wirklich viel gesehen, zum Beispiel die alten Kaiserthermen, die nie zu Ende gebaut wurden. Wir sind durch die Gänge gegangen, die die Therme untertunnelten. Das war aber nur eine Sehenswürdigkeit der langen Stadtführung: Am Ende waren wir auch noch beim Amphitheater, wo wir uns den Keller angeguckt haben, dann konnten wir in Gruppen ins Zentrum und Essen holen oder in den Geschäften stöbern. Nachdem wir uns noch kurz die Reste der Barbara-Thermen angeschaut hatten, gingen wir auch wieder zurück zur Jugendherberge. 

Allein schon um von unserer Jugendherberge ins Zentrum zu kommen, haben wir jedes Mal eine halbe Stunde gebraucht, und die mussten wir noch am Abend wieder zurück, um eine Erlebnisführung im Dunkeln in der Porta Nigra zu machen. Und es war wirklich sehr lustig. Wir mussten mit imaginären Steinen nach den Feinden werfen oder irgendwas aus den Fenstern brüllen. Es war sehr lustig, da auch alle anderen Leute zu uns geguckt haben.

Am zweiten Tag mussten wir nicht ganz so viel laufen. An dem Tag sind wir ins Museum gegangen, über die alten Römer, logisch, und haben eine original nachgebaute römische Villa besucht. Du konntest die einzelnen Teile der Thermen, die Küche oder den Ruheraum genau anschauen. Und wir haben uns ein bekanntes Mosaik angeschaut; leider lief der erläuternde Film in diesem Augenblick nur auf Englisch.  Das Mosaik ist eines der größten Mosaiken, die hier gefunden wurden. 

Abends dann mussten wir auch schon wieder unsere Sachen zusammenpacken, denn am Freitag, also am nächsten Tag, mussten wir auch schon morgens wieder zum Bahnhof. Dann sind wir wieder zurückgefahren und als wir am Freitag gegen sechs Uhr am Bahnhof in Lübeck ankamen, war die Trier-Fahrt leider auch schon wieder zu Ende. Ich kann allen, die Latein als zweite oder dritte Fremdsprache gewählt haben, diese Fahrt empfehlen. Vielleicht hört es sich jetzt ziemlich krass an, wie viel wir gelaufen sind, aber es war sehr toll, lustig und hat einfach Spaß gemacht.

(Auf den Spuren der Römer unterwegs war Annalena Riccius, 8b)

15. Januar 2019

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Schülerinnen und Schüler des GaM stehen bei herrlichem Spätsommerwetter auf dem Sportplatz und halten verschiedenfarbige Papierschilder in die Höhe. So entsteht ein beeindruckender Regenbogen – aber was ist der Hintergrund dieser Aktion?

Das Projekt „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ wurde am GaM vor drei Jahren gestartet, als die damalige Schülersprecherin Katharina Steinger dieses Projekt von einem Workshop mitbrachte. Noch im selben Jahr wurde dann damit begonnen, die Unterschriften zu sammeln und das Ziel der benötigten 70% der Schülerschaft wurde sogar noch übertroffen. Danach wurde erfolgreich nach Paten gesucht, denn Arne Kutsche, Pastor der Kirchengemeinde Rensefeld, und Dr. Uwe Brinkmann, Bürgermeister der Stadt Bad Schwartau, erklärten sich bereit, das Amt zu übernehmen. 

Danach lag das Projekt leider erstmal auf Eis, das Interesse der Schülerschaft blieb trotzdem bestehen. Wieder aufgenommen wurde das Projekt mit dem Beginn der Amtszeit der jetzigen Schülersprecherin Jeva Timmermann. Der Antrag wurde losgeschickt und bald darauf die Schule als titelwürdig anerkannt.

Und um das zu feiern, versammelte sich die gesamte Lehrer- und Schülerschaft mit einigen Elternvertretern am 11. September um 11 Uhr auf dem Sportplatz. Aufgelockert durch Live-Musik der Schüler-Lehrerband „Hammond & Friends“ gab es mehrere Redebeiträge: Es sprachen die beiden Paten des Projekts, Axel Michaelis als Regional-Koordinator von Courage e. V. sowie Lukas Fahrenbruch für die Schülervertretung, wobei auch mehrmals die jüngsten Ereignisse in Chemnitz angesprochen wurden. Unsere Direktorin Amira Yassine betonte in ihrer Rede, dass gerade solche Ereignisse als Ansporn gelten sollten, sich für Initiativen wie diese einzusetzen. Am GaM sei dieses Engagement jedoch normal, sie habe die Schule nicht anders kennen gelernt. 

Das wohl berühmteste Beispiel dafür ereignete sich vor zweieinhalb Jahren, als ein Schüler aus Albanien das Gymnasium besuchte. Als damals bekannt wurde, dass er vor dem Abitur gehen sollte, begann der Jahrgang, Unterschriften zu sammeln, der Landrat und Bürgermeister wurden eingeschaltet und es wurde nach Familien gesucht, die ihn aufnehmen würden, um diesem Jungen einen Schulabschluss in Deutschland zu gewährleisten, da er als Teil der Gemeinschaft betrachtet wurde. Traurigerweise durfte er die Schule hier trotz allem nicht beenden.

Am Ende der Veranstaltung überreichte Axel Michaelis schließlich die Urkunde mit dem Titel und eine Plakette, die bald den Eingang des Gymnasiums zieren soll, womit das Projekt nun offiziell gestartet wurde. Um den Titel zu behalten, muss einmal im Jahr eine Veranstaltung unter dem Thema „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ organisiert werden. 

Das erste dieser Projekte wurde gleich im Rahmen der Feier durchgeführt: Die Schüler des GaM stellten sich zu einem Regenbogen auf, um die Vielfalt und Individualität unserer Schule zum Ausdruck zu bringen.

21. September 2018, Text: Alina Petruck, Q2 b, Fotos: Jacob Manns

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